Wieso sollte man davor Angst davor haben, wenn jemand ein Videospiel spielt? Vielleicht hat man ja schon öfter junge Menschen und Kinder dabei beobachten können, wie sie in der Bahn oder im Bus mit einer tragbaren Videospielkonsole spielen. Auch daheim verbringen Jugendliche und Heranwachsende nicht wenig Zeit damit, die Freizeit so zu gestalten wie sie es mögen.
Der Wunsch der Innenminister von Bund und Ländern bei einer solchen Begebenheit: Aufspringen und Deckung suchen! Denn: Wer Videospiele spielt, läuft auch Amok!
Am 05.06.2009 war die 188. Innenministerkonferenz in Bremerhaven, in der die Innenminister von Bund und Ländern ein Herstellungs- und Vertreibungsverbot beschlossen haben, in denen “wirklichkeitsnahes Töten” an “Menschen und menschenähnlichen Wesen” zentraler Teil der Handlung darstellt. Man will damit Amokläufe verhindern, wie zuletzt in Winnenden geschehen.
Kurios: Das Verbot von Paintball und Gotcha ist vom Tisch. Die Anhänger hatten dagegen protestiert.
Für die SPD und CDU ist klar: Der Konsum von Videospielen lässt die Hemmschwelle zur Gewalt sinken. Die Verbindung von Videospielen zum realen Mord an unschuldigen Menschen wird jedoch nicht als selbstverständlich hingenommen und als der populistische Aktionismus demaskiert, den er darstellt. Im Zuge der Videospiel-Diskussionen wurden bereits verschiedene LAN-Parties und auch Großveranstaltungen wie die “Intel Friday Night Games” abgesagt. Dagegen und für die Jugendkultur demonstrierten ca. 300-400 Menschen am Tage einer solchen nicht stattfindenden Veranstaltung am selben Tag in Karlsruhe.
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[...] ist auch der Grund, warum ich die Piratenpartei gewählt habe! Gerade in der aktuellen Videospiel-Diskussion, wo Spieler zu Mördern werden sollen um die Fehler in der Verbrechensbekämpfung und -prävention [...]