Okt 19
Ich war nie ein Freund von Zusammenschließungen. Selbst der Zusammenschluss zwischen der einst “unabhängigen” T-Online International AG und der Deutschen Telekom ist, zumindest systemtechnisch, für viele Kunden äußerst schlecht gewesen. Denn mitten und kurz nach der Zusammenschlussphase sind viele Altkunden einfach in der Schwebe und können weder von der einen (alten) noch der anderen Seite bearbeitet werden.
So ging es mir auch mit Arcor, was jetzt Vodafone heißt. Positiv ist, dass, anders als bei Telekom, der Markenwechsel recht radikal erfolgte. Unmittelbar nach der Bekanntgabe wurde das Kundenservice-Portal, die Rechnungen sowie alle Anschriften geändert.
Trotzdem dumm: Systemtechnisch schien es auch hier nur sehr schlecht zu laufen. Noch dümmer: In dieser Phase umziehen müssen. Leider blieb es mir nicht erspart. Denn laut Vodafone bin ich ja “AG Altkunde” und werde von einem speziellen Team betreut. Dieses konnte mir außer neuen Paketen und Verträgen aber leider gar nichts anbieten.
Da ich selbst aus einem CallCenter komme (Inbound Service-Line) will ich eigentlich nicht schlecht über Kollegen in ähnlichen Arbeitsverhältnissen reden. Doch das, was ich unter Kundenservice verstehe, ist Welten von dem entfernt, was mir die Vollpfosten an der Hotline für die Technikertermine von Vodafone geboten haben.
Überforderte und unwissende Agents, die mich an Vorgesetzte verbunden haben die mir entweder das Blaue von Himmel versprachen oder herabwürdigend mitteilten, ich wäre ja selbst schuld. Ach und an die Telekom (in diesem Fall der Zulieferer von Arcor/Vodafone) sollte ich mich auch selber wenden. Als ob.
Wie dem auch sei, ich will hier kein entnervten Eintrag mit Werdegang der Probleme machen. Im Fazit finde ich es einfach nur Schade, dass die Firma, die einst die einzige echte Alternative zur Telekom war, im Zuge von Wirtschaftsfragen die Kunden nur noch als Nummern und im Zweifel als verzichtbar sehen. Gibt ja nun genug. Nun ist Arcor endgültig tot.
Schlagworte: arcor • ich • internet • unternehmenspolitik • vodafone
Jul 06
Am 25.06.2009 ist eine weitere Demonstration für Jugendkultur geplant.
In der jüngsten Vergangenheit ist es immer wieder dazu gekommen, dass LAN-Parties ohne rechtlichen Hintergrund abgesagt werden mussten. Auf die Veranstalter wird regelmäßig Druck ausgeübt, Spielinhalte zu verbieten, selbst wenn dies eine geschlossene Gruppe von volljährigen und mündigen Bürgern betrifft, die Spiele spielen, die ab 12 und 16 Jahren freigegeben sind und dazu schon zensiert wurden.
Um auf diesen Mißstand hinzuweisen werden in Karlsruhe, Berlin und Köln zeitgleich Demonstrationen abgehalten. Ich rufe daher auch meine Leser auf, sich an diesen weitgehend zu beteiligen!
Mittlerweile gibt es auch ein Blog der Veranstalter, die eine Aufbereitung der Ereignisse bereithalten.
Weitere Infos:

Logo der Jungen Piraten
Mittlerweile ist aus einer Initiative der jungen Piraten die “AG Computerspiele” gegründet worden. Die Diskussion um sogenannte “Killerspiele” darf in der Politik nicht einseitig behandelt werden. Vor allem nicht, wenn zeitgleich Schützenvereine Minderjährigen gestatten mit echten Waffen zu trainieren.
Schlagworte: amok • piraten • Politik • spaten • videospiele
Mrz 12
Ich muss zugeben, dass ich doch ein großer Fan von den sozialen Netzwerken bin. Es ist, obwohl mit der Web 2.0-Welle populär geworden, natürlich keine neue Erfindung. Gestört hat mich früher immer, dass es doch recht kompliziert war sowas zu managen. Die Integration ist mit RSS und Widgets um einiges Einfacher.
Die letzte Zeit habe ich mich wieder mehr damit beschäftigt. Hier kurz eine Auflistung meiner Netzwerke:
Das managen ist zwar einfacher geworden, braucht aber trotzdem viel Zeit und das Angebot an Netzwerken für Themen schein unüberschaubar. Mal schauen ob ich dadurch überhaupt noch viele “ernsthafte” Bekanntschaften machen kann – die ein oder andere existiert aber wirklich dadurch.
Schlagworte: blog • internet • social network
Mrz 09
Ich war noch nicht oft auf der CeBIT, das dürfte jetzt mein drittes Mal gewesen sein. Allerdings kann ich hier sagen, dass mich das Spektakel wenigstens nichts gekostet hat. Der Sonntag ist aus zweierlei Sicht leider nicht ideal: Erstens sind viel zu viele Menschen dort (wobei ich glaube, dass es am Samstag mehr waren) und zweitens kann man vieles nicht sehen weil es gerade abgebaut wird, oder schon wurde (z.B. gab’s in Halle 6 nix mehr).
Tatsächlich hab ich auch nicht viel gesehen. Länger aufgehalten habe ich mich bei Microsoft, die Surface vorstellten, dem Spielehersteller GeIL, die eine grottenschlechte Spiele-Battle-Kommentatoren-Show machten und in der Gamging Halle 22, wo Intel vertreten war.
Fazit: Das nächste Mal vorher besser schlafen und essen und einen PLAN machen, was es alle gibt und man gucken will. So im Nachhinen gab’s doch einige Sachen. Ach und nur noch in der Woche.
Meine Arbeitskollegen und ich hatten aber dennoch genug Spaß in und um die CeBIT herum. Hier kommen noch höchst interessante Bilder rein.
Schlagworte: cebit • intel • microsoft
Feb 21
Immer wenn ich dachte: “Hey, das wäre mal ein Blogeintrag wert”, hatte leider gerade keines zur Hand. Daher nun mein Sammelsurium an Dingen, die ich vielleicht mal wem zeigen möchte.
Was wird es hier geben? Ich präsentiere hier Fotos und Geschichten aus meinem Leben sowie Internetfundstücke.
Schlagworte: blog • hallo • ich