Ich war nie ein Freund von Zusammenschließungen. Selbst der Zusammenschluss zwischen der einst “unabhängigen” T-Online International AG und der Deutschen Telekom ist, zumindest systemtechnisch, für viele Kunden äußerst schlecht gewesen. Denn mitten und kurz nach der Zusammenschlussphase sind viele Altkunden einfach in der Schwebe und können weder von der einen (alten) noch der anderen Seite bearbeitet werden.
So ging es mir auch mit Arcor, was jetzt Vodafone heißt. Positiv ist, dass, anders als bei Telekom, der Markenwechsel recht radikal erfolgte. Unmittelbar nach der Bekanntgabe wurde das Kundenservice-Portal, die Rechnungen sowie alle Anschriften geändert.
Trotzdem dumm: Systemtechnisch schien es auch hier nur sehr schlecht zu laufen. Noch dümmer: In dieser Phase umziehen müssen. Leider blieb es mir nicht erspart. Denn laut Vodafone bin ich ja “AG Altkunde” und werde von einem speziellen Team betreut. Dieses konnte mir außer neuen Paketen und Verträgen aber leider gar nichts anbieten.
Da ich selbst aus einem CallCenter komme (Inbound Service-Line) will ich eigentlich nicht schlecht über Kollegen in ähnlichen Arbeitsverhältnissen reden. Doch das, was ich unter Kundenservice verstehe, ist Welten von dem entfernt, was mir die Vollpfosten an der Hotline für die Technikertermine von Vodafone geboten haben.
Überforderte und unwissende Agents, die mich an Vorgesetzte verbunden haben die mir entweder das Blaue von Himmel versprachen oder herabwürdigend mitteilten, ich wäre ja selbst schuld. Ach und an die Telekom (in diesem Fall der Zulieferer von Arcor/Vodafone) sollte ich mich auch selber wenden. Als ob.
Wie dem auch sei, ich will hier kein entnervten Eintrag mit Werdegang der Probleme machen. Im Fazit finde ich es einfach nur Schade, dass die Firma, die einst die einzige echte Alternative zur Telekom war, im Zuge von Wirtschaftsfragen die Kunden nur noch als Nummern und im Zweifel als verzichtbar sehen. Gibt ja nun genug. Nun ist Arcor endgültig tot.
Nach den Intel-Friday-Night-Games trifft es nun auch weitere und diesmal privat-organisierte LAN-Parties. Die Convention-X-Treme XIV wurde gebeten “die Veranstaltung ohne die so genannten ‘Killerspiele’ [...] durchzuführen, was somit einer Absage gleichkommt”.
Was allerdings auch sehr interessant ist: Im selben Monat veranstaltet der Schützenverein Karlsdorfein Jugendturnier. Ja, richtig. Hier lernen sogar unter 14 jährige wie man mit Waffen umgeht. 12 jährige die schon mit Luftgewehren schiessen können sind natürlich nicht so schlimm wie erwachsene Menschen (Mindestalter beträgt 18 Jahre) die zusammen am Computer spielen.
Dies ist eine offizielle Kriegserklärung von Behörden-Organe an die Jugend und ihrer Kultur!
Hier noch die Rede des Abgeordneten Tauss dazu:
Schützenfest auf dem Schulhof
Wenn man bedenkt, dass es volljährigen und mündigen Bürgern verboten wird, in einer geschlossenen Gruppe am Computer Videospiele zu spielen die ab 12 und 16 Jahren freigegeben sind, ist das Bild wie blanker Hohn. Bild ist zwar nur im Kontext bedingt verwandt, zeigt aber wie krank unsere Gesellschaft wirklich ist.
Ich schäme mich für diese Gesellschaft und mir wird speiübel wenn ich so etwas mitbekomme.
Ich gebe nicht oft Geld für Videospiele aus, bzw. eigentlich nur dann wenn ich davon überzeugt bin und ich es unterstützen will. Das nächste auf meiner Liste wäre Blizzards “StarCraft II” gewesen, die Forsetzung des schon 10 Jahre alten Klassikers, der auch bis heute mit Updates gepflegt und (sogar in Ligen) von vielen Menschen gespielt wird.
Jetzt muss ich aber, um es zu fördern, es boykottieren. Klingt widersprüchlich, ich weiß. Der Grund ist, dass StarCraft II keinen LAN-Support mitbringt. Heisst: Alle Multiplayer-Spiele müssen zwingend online im Battle.net gezockt werden, auch wenn man auf einer LAN-Party ist oder daheim seinen Mitspielern gegenüber sitzt.
Compal ist der weltweit zweitgrößte Vertragsfertiger für Notebooks und produziert die Geräte vieler namhafter Marken. Microsoft hatte schon im Herbst 2008 zugesichert, dass erste Fertig-PCs mit Windows 7 rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft 2009 erhältlich sein sollen. Offiziell ist dennoch weiter von einer Einführung Ende 2009 bzw. Anfang 2010 die Rede.
Na, da bin ich ja mal gespannt. Ich weiß nicht warum ich Windows Vista immer so konsequent ignoriert habe, aber ich entdeckte es erst mit der Beta von Windows 7 und freue mich tierisch auf die Einführung.
Ich habe es produktiv auf mein Netbook (Asus EEE 904) installiert und rennt genauso schnell wie das dafür präparierte XP; Leider stürzt es ab und zu ab. Sobald Win 7 draußen ist, werde ich komplett wechseln.
Wer, wie ich, schon seit langer Zeit im Internet “herumgekommen” ist, kennt natürlich IRC – und somit auch die #1 IRC ressource IRC-Info.de bzw. IRC-Hilfe.de. Der Betreiber hat sich jedoch urplötzlich und für die vielen Stammuser unerwartet entschlossen die besagten Projekte stillzulegen. Genauere Informationen sind derzeit noch unbekannt.
Die Fragen die bleiben:
Was wird aus dem IRC-Book?
Wer pflegt die Quotes (Um solch’ seichte Abklatsche wie gbo an der Machtübernahme zu hindern)?
Wer hilft Neulingen in die verwirrende Welt des Internet Relay Chat?
Das BarCamp war schon für mich schon ein Höchstmaß an Neuland, welches ich sogar mit einer eigenen Präsentation gut gemeistert habe. Neu auf diesem Gebiet ist wohl der “Webmontag”, eine Veranstaltung von “Leuten aus dem Internet” die sich wo treffen und irgendwas machen.
Heute war ich auf der Webmontag-Veranstaltung in Mannheim, die ich mit Dirk und Mimi besucht habe. Leider war die Location nicht gerade ideal dafür großartige neue Bekanntschaften zu schließen, aber ein Einblick ließ sich verschaffen was da so passiert: Trendsetter mit Appel-Laptops, aber auch alte Bekannte wie Cordobo. Aber gerne würde ich da mal besser vorbereitet vorbeischauen. Weiterlesen »
Der allseits beliebte Klappspaten. Vor allem als Schimpfwort missbraucht zeigt sich jedoch, dass er vielen großen Helden, wie auch Indiana Jones, schon oft geholfen hat.
Also liebe Klappspaten: Seid nicht böse! Jetzt wisst ihr tief in eurem Innern, dass ihr zu höherem berufen seid!